gesund, fit

Gesundheitszahlen und ein Beispiel aus unserer Praxis

Die Gesundheitskosten haben sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Pro Kopf (Einwohner) sind die jährlichen Gesundheitsausgaben auf rund 9’000 Franken gestiegen. Total rund 72 Milliarden Franken, Tendenz jährlich steigend. Bei 8,1 Millionen Einwohner nehmen knapp 7 Millionen Medikamente (ab 15 Jahren).

(BAG: Die neusten Zahlen sind noch nicht veröffentlicht.)

Die häufigsten, chronischen Erkrankungen:

  1. Bluthochdruck
  2. Arthrose / Arthritis
  3. Allergien / Heuschnupfen
  4. Migräne / Kopfschmerzen
  5. Asthma
  6. Osteoporose
  7. Krebs / Geschwulst
  8. Chronische Bronchitis / Emphysem
  9. Nierenkrankheit
  10. Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür
  11. Herzinfarkt
  12. Schlaganfall

Viele Patienten leiden an mehreren Beschwerden oder Krankheiten. Ein Beispiel aus unserer Praxis: Frau beklagt sich über Verdauungsprobleme, aufgeblähter Bauch, fast täglich, Rauschen im Ohr (Tinnitus), Herz-Bruststechen, Herzrasen, Müdigkeit, ständig kalte Hände und Füsse, immer wieder Allergien und Schmerzen im Rücken, in den Beinen, ja eigentlich überall, leichtes Übergewicht.

Die Frau wurde über 20 Jahre mit Medikamenten aller Art versorgt. Sie ging zu Fachärzten. Mit dem Ergebnis, dass immer wieder neue Beschwerden auftauchten. Übrigens die Frau ist Ärztin Dr. med. 55 Jahre alt. Versorgt an einem Tag rund 40 – 60 Patienten.

«Ihr Job sei Scheisse», meinte sie. Auf meine Frage wieso, antwortete sie: «Wir Ärzte wissen nichts, behandeln hauptsächlich Nebenwirkungen von Medikamenten, die wir früher verschrieben haben. Wir können nicht einmal uns selber helfen.»

Solche Aussagen hören wir immer wieder…

Unsere Empfehlung an Frau Doktor:

  • Sofortiger Rauchstopp
  • ab sofort nur noch gesunde Ernährung
  • tägliche Bewegung und auch Krafttraining
  • und Meditieren
    In einem zweienhalbstündigen Gespräch haben wir alles erklärt und aufgezeichnet. Mit neuem Mut und grosser Zuversicht hat sie unsere Praxis verlassen und sich nach drei Monaten bei uns gemeldet…

Das Ergebnis:

  • Keine Beschwerden, keine Krankheiten mehr und somit auch keine Medikamente mehr. Sie sieht ihren Beruf plötzlich aus einem neuen Blickwinkel und verschreibt nicht mehr so viele Medikamente. Doch leider fehlt ihr auch die Zeit um Patienten besser zu beraten. Der Druck ist weiterhin enorm hoch – und Patienten wollen halt ganz einfach Medikamente. Für jedes Wehwehchen eine oder mehrere Pillen oder Spritzen. Erst dann ist der Patient zufrieden, auch wenns gar nichts bringt, ausser neue Probleme. Dann wird gerne gejammert, wie schlecht es ihnen geht. (Aussage der Ärztin!)

Übrigens es gibt Ärzte, die werden von 80 bis 100 Patienten pro Tag regelrecht überrennt. Da kann weder eine korrekte Diagnose, noch eine entsprechende Behandlung erfolgen. Der Durchschnitt liegt jedoch bei der Hälfte Patienten.

Mit unserer Ernährung und Bewegung gestalten wir unsere Gesundheit. Alle oben genannten chronischen Krankheiten müssten nicht sein! Arztpraxen und Krankenhäuser sind heute übervoll. Das Ganze könnte man auch Irrsinn nennen.

Alles wird teurer, die Pharmaindustrie und das ganze Gesundheitswesen lobt sich ständig selber, wie sie Leben retten. Die Nahrungsmittelindustrie hinkt da nicht nach. Noch nie war Nahrung so gesund wie heute. Doch warum werden Menschen immer kränker und kränker? Warum explodieren die Gesundheitskosten? Warum können wir die Prämien bald nicht mehr zahlen? Rund 2,5 Millionen Menschen bekommen jährlich eine Prämienverbilligung. Das kostet Bund und Kantone über 4 Milliarden.

Warum haben wir so viele Kinder, die bereits Hirnschläge und Herzinfarkte erleiden? Warum haben wir so viele Kinder mit Arthritis oder Krebs? Kinder mit Allergien gehören heute überall zum Alltag. Warum? Die Antwort können Sie oben lesen: Ernährung und Bewegung!

Einfacher geht es nicht, doch Mensch sucht nicht das Einfache, den gesunden Menschenverstand.

 



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